Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) wurde mit Dekret der Kongregation für das katholische Bildungswesen vom 1. April 1980 offiziell als katholische Universität vom Heiligen Stuhl begründet und errichtet; damit unterliegt sie der Wesens- und Aufgabenbestimmung, die für alle katholische Universitäten und Fakultäten als universitas catholica im Sinne der cc. 801-814 CIC (1983) gelten und durch die Apostolische Konstitution EX CORDE EC CLESIAE von 1990 verbindlich präzisiert werden. Aufgrund dieser Verpflichtung muss die Forschungs- und Lehrtätigkeit gerade auch das Studium der schwerwiegenden Fragen unserer Zeit umfassen, wie z.B. die Würde des menschlichen Lebens, die Förderung der Gerechtigkeit für alle, Bewahrung der Schöpfung, etc. Der Entwicklungsplan der KU setzt an dieser Forderung an: Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden mit ethischem Verantwortungsbewusstsein, qualitätsvolle, eigenverantwortliche Forschung und fachinterner wie fachübergreifender Diskurs bereits in der Lehre sind die vorrangigen wissenschaftlichen Ziele der KU. Die KU sieht sich dabei im Dienst an einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft und leistet einen Beitrag zur Wahrnehmung und Überwindung der globalen Probleme und Krisen unseres Zeitalters. Dabei sollen die Ziele fakultäts- und standortübegreifend zur Profilierung beitragen. Inhaltlich sind die Profilfelder „Flucht und Migration“, „Kirche, Religion, Gesellschaft“, „Globale Bildung“, „Nachhaltigkeit und Ressourcenmanagement“ im Fokus der Profilierung ebenso wie eine Weiterentwicklung der Lehrerbildung mit einem stärkeren Fokus auf der Bildungsforschung und der Erweiterung um die Zielgruppe katholischer Schulen und „Catholic Leaders“. Die Kooperationen im weltweiten Netzwerk der Katholischen Universitäten befinden sich im Aufbau. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt verfügt neben den universitären Fächern auch über zwei Fachhochschulfakultäten (FSA und RPF), die im Bereich der angewandten Wissenschaften ihre Expertise in den Forschungsdiskurs der Hochschule und in den Wissenschaftstransfer unter anderem im Horizont der Third Mission einbringen.

http://www.ku.de/

 

Hochschule für Philosophie München

Die Hochschule für Philosophie München (HfPh) steht in der Bildungstradition der Gesellschaft Jesu und ist in ein weltweites Netzwerk von 180 Universitäten des Ordens eingebunden. Durch ein Dekret der Sacra Congregatio de Seminariis et Studiorum Universitatibus vom 8. September 1932 wurde die Hochschule zur Philosophischen Fakultät kanonischen Rechts erhoben. Kraft der Dekrete der Sacra Congregatio pro Institutione Catholica, Rom, vom 7. Juni und vom 25. Oktober 1971, sowie Kraft der Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus durch Bescheid vom 24. September 1971 und vom 17. November 1972 steht die Hochschule allen Studierenden mit allgemeiner Hochschulreife offen. Als Philosophische Fakultät in der Trägerschaft des Jesuitenordens hat sie u.a. das Ziel, wissenschaftlich-methodisch die philosophischen Probleme zu erforschen und auf der Grundlage des bleibend gültigen philosophischen Erbes im Lichte der menschlichen Vernunft nach deren Lösungen zu suchen sowie ihren Zusammenhang mit dem christlichen Welt-, Menschen- und Gottesbild aufzuzeigen (Sapientia Christiana, Art. 79. § 1).

Sie steht allen offen, die sich für akademisch anspruchsvolle Studien der Philosophie interessieren, und leistet damit einen wichtigen Dienst für Kirche und Gesellschaft. Die Ausbildung zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen, komplexe Zusammenhänge durch unterscheidende Refle xion und gegen eine Kultur der Oberflächlichkeit in ihrer Tiefe zu erfassen, um somit für sich und andere Orientierung in den großen Fragen der Menschheit geben zu können. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf exzellenter Forschung und dem intensiven Austausch mit anderen Wissenschaften und der unmittelbaren Rückbindung an die Lebenspraxis. Dafür bietet die Hochschule neben den grundständigen Studiengängen in Philosophie zusätzlich ein breites Spektrum an weiterbildenden und berufsbegleitenden Studiengängen an, die explizit auf die praktische Vermittlung von Schlüsselqualifikationen zur Bewältigung der drängenden Herausforderungen unserer Zeit ausgerichtet sind. Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind dabei vor allem die Religions- und Naturphilosophie, die Politische Philosophie und Ethik mit den Bereichsethiken Wirtschaftsethik, Medienethik und Medizinethik; hinzu kommen die Themenfelder „Philosophie und Leadership“, „Interkulturelle Bildung“, „Völkerverständigung“ und „Spiritual Care“, die das Profil der weiterbildenden Studienangebote prägen.

https://www.hfph.de/

 

Katholische Stiftungshochschule München

Die Katholische Stiftungshochschule München (KSH München) ist die größte Hochschule für angewandte Wissenschaften der katholischen Kirche in Bayern. Ihre Vorgängereinrichtungen reichen mit der „Sozialen und Caritativen Frauenschule“ bis in das Jahr 1909 zurück. 1971 wurde die „Katholische Stiftungsfachhochschule München“ gegründet. Getragen wird sie von der kirchlichen Stiftung des öffentlichen Rechts „Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern“. Die KSFH München bietet an den beiden Standorten München und Benediktbeuern zukunftsweisende Antworten auf neue gesellschaftliche Aufgaben. Die Schwerpunkte liegen dabei insbesondere auf Sozialer Arbeit, Bildungswissenschaften respektive Kindheitspädagogik, Pflege und Gesundheit, Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit. Die KSFH München nimmt als eine kirchliche Hochschule für angewandte Wissenschaften den diakonischen Auftrag der Kirche aktiv und innovativ wahr und entwickelt diese Bereiche systematisch weiter. Hierzu gehören derzeit die Fassung eines grundständigen Studiums der Kindheitspädagogik, die weitere Ausrichtung des Bereiches Pflege und Gesundheit an beiden Standorten sowie die Etablierung eines standortübergreifenden Kompetenzzentrums „Zukunft Alter“. Sowohl Interkulturalität und Interreligiosität als auch kulturelle Bildung und Medienpädagogik sind weitere Schlüsselthemen, die beispielhaft zu nennen sind.

Die KSH München handelt als kirchliche Hochschule für angewandte Wissenschaften im kirchlichen wie im öffentlichen Auftrag. Ihre Fort- und Weiterbildungsangebote richten sich an Fachkräfte in Sozial-, Gesundheits- und Bildungsorganisationen. Die Hochschule bildet für stark nachgefragte Berufsfelder aus und führt eine heterogene Gruppe von Hochschulzugangsberechtigten sehr erfolgreich zu berufsqualifizierenden Studienabschlüssen. Hier profitieren die kirchlichen Organisationen im besonderen Maße. Sie schafft aber auch Übergänge zu einer wissenschaftlichen Karriere über Master- und kooperative Promotionsprogramme. Der Zusammenarbeit mit Universitäten im Rahmen von kooperativen Promotionen kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

Forschung und Promotionen sichern den Zugang zu Drittmitteln und stellen die Basis für den Wissenstransfer in den kirchlichen und öffentlichen Raum dar. Die Katholische Stiftungshochschule München als eine Hochschule für angewandte Wissenschaften schließt wichtige Lücken im Wissenschaftssystem. Ihr Beitrag im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung ist als eigenständig und komplementär zum Forschungsauftrag der Universitäten zu sehen.

http://www.ksh-muenchen.de/

 

Assoziierte Partner

Das Promotionskolleg wird dabei explizit in bestehende Forschungsstrukturen der kooperierenden Hochschulen eingebunden. Der Austausch mit bestehenden Forschungsstrukturen ist dabei im Rahmen des Promotionskollegs eindeutig erwünscht. Zu diesen zählen:

  • Institut für Ethik und Sozialphilosophie (IES) an der HfPh
  • Zentrum „Kirche – Religion – Gesellschaft“ an der KUEI

Darüber hinaus werden externe Partner in Form von einzelnen Personen oder Institutionen in die Kooperation integriert, um mit ihrer komplementären Expertise das angegangene Forschungsfeld zu bearbeiten. Vor allem wird dies der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung zugutekommen, wo interdisziplinäre Kolloquien, Tagungen und Konferenzen die Möglichkeit offerieren, die eigenen Profile zu schärfen und den notwendigen „Blick über den Tellerrand“ zu gewähren.